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Neue Studie an der Universität Bremen
Auszubildende im Umgang mit Demenzkranken überfordert
Angehende Pflegefachkräfte sind in der Demenzbetreuung nicht ausreichend ausgebildet. Das hat eine Studie des Instituts für Public Health und Pflegeforschung (IPP) der Universität Bremen ergeben.
Im Rahmen der Studie "Demenzsensible nicht medikamentöse Konzepte in Pflegeschulen" befragten die IPP-Wissenschaftler über mehrere Monate alle rund 1 300 Kranken- und Altenpflegeschulen in Deutschland sowie knapp 2 500 Pflegeauszubildende.
Probleme gibt es gemäß der Studie vor allem bei Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflege. Nur 23,4 Prozent von ihnen glauben, dass ihre Kompetenzen zum Zeitpunkt der Befragung ausreichen, um Menschen mit Demenz bedürfnisorientiert zu pflegen. 74 Prozent gestehen Kompetenzunsicherheiten ein, wenn Demenzpatienten zum Beispiel aggressiv sind. 64,9 Prozent haben Probleme, die Bedürfnisse des an Demenz erkrankten Menschen zu erkennen. Altenpflegeschüler seien demgegenüber besser gerüstet, meinen die Wissenschaftler. Im Gegensatz zu den Schulen der Gesundheits- und Krankenpflege verfügten die Altenpflegeschulen über vielfältige Ansätze und Trainingsmöglichkeiten zur pflegerischen Versorgung demenzerkrankter Menschen.
„Klar ist, dass vor allem innerhalb der Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung mehr zur Vermittlung demenzspezifischer Kompetenzen getan werden muss“, sagt der Leiter der Studie, Professor Stefan Görres vom IPP.
Genaueres über die Studie und ihre Ergebnisse in den Printausgaben von CAREkonkret
