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Modellprojekt zur Pflegequalität
Diözesan-Caritasverband Köln setzt auf Gesundheitsindikatoren
Um die Qualität für die Bewohner in Einrichtungen der stationären Altenhilfe im Erzbistum Köln auf hohem Niveau zu halten, hat der Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln jetzt ein neues Modellprojekt gestartet. Bewertet werden soll in 37 katholischen Einrichtungen nun das, was beim Bewohner tatsächlich ankommt.
Hintergrund ist u.a. die Kritik, dass die vorherrschenden Qualitätsprüfungen die Wirksamkeit von Pflege- und Betreuungsmaßnahmen, die so genannte Ergebnisqualität, nicht oder nur ungenügend abbilden. Diese soll nun mit Hilfe von Gesundheitsindikatoren mess- und vergleichbar gemacht werden.
Projektbeauftragte in den Einrichtungen erlernen nun den Umgang mit den Messinstrumenten und wenden ihre Kenntnisse in den drei Qualitätsbereichen "Erhalt und Förderung von Selbstständigkeit", "Schutz vor gesundheitlicher Schädigung und Belastung" sowie "Unterstützung bei spezifischen Bedarfslagen" an. Die Angehörigen der Bewohner werden in die Beurteilung der Qualität einbezogen. Dadurch soll das interne Qualitätsmanagement in den Einrichtungen gestärkt und die Lebensqualität der Bewohner gesichert werden.
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